18.02.2010

Postbank weiter in den roten Zahlen

Die Postbank hat das Jahr 2009 mit einem Verlust abgeschlossen Vor Steuern fehlten 398 Millionen Euro in der Kasse. Schuld daran ist unter anderem eine Neubewertung von strukturierten Wertpapieren im vierten Quartal 2009. Die erwarteten Erlöse aus diesen papieren musste die Postbank absenken und Ausfallwahrscheinlichkeiten erhöhen. 157 Millionen Euro Verlust entstanden aus dieser Neubewertung. Auch Immobilienkredite aus den USA und Großbritannien wertete die Postbank ab.

Die Postbank erwartet allerdings, dass es in der Zukunft nicht mehr zu solch hohen Abschreibungen kommt. Insgesamt stieg die Risikovorsorge auf 681 Millionen Euro. Dabei wurden schon 90 Millionen Euro risikovorsorge herausgerechnet und auf das Vorjahr 2008 umgebucht. Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung hatte die Meinung vertreten, dass diese Summe, die in den ersten neun Monaten des Jahres 2009 gebildet wurde, bereits Ende 2008 hätte berücksichtigt werden müssen. Weitere Informationen will die Postbank am 25. Februar in einer Bilanzpressekonferenz mitteilen.

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