19.02.2010

EU will Banken zu mehr Risikovorsorge verpflichten

Banken sollen drei bis vier Mal mehr als bisher in die Einlagensicherungsfonds einzahlen. Zumindest wenn es nach dem Willen der EU-Kommission geht. Das berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD) unter Berufung auf ein vertrauliches Papier, das der Zeitung vorliegt.

Dadurch will die Europa-Behörde die Sparer bei künftigen Finanzkrisen besser schützen. In der Folge geht die Kommision in dem Papier davon aus, dass die Banken bis zu zehn Prozent ihres Gewinns in die Sicherungssysteme einzahlen müssten. Derzeit zahlen beispielsweise deutsche Banken nur 0,06 Prozent ihrer Kundengelder in die Einlagensicherung des Bundesverbandes deutscher Banken ein (BdB).

Verbessern wollen die EU-Kommissare die Stellung des Sparers auch im Ernstfall. Dann sollen die Sicherungsfonds nämlich binnen einer Woche Entschädigung leisten. Bei den Banken stoßen die Pläne auf Widerstand.

Tipps der Redaktion:


Verwandte Artikel
Tags

Drucken
Newsletter
 

Mein banktip
Sie müssen angemeldet sein um diese Funktion benutzen zu können.
neu registrieren

Benutzername:

Kennwort:





 
 
Mercedes-Benz Bank Tagesgeld
5 Tagesgeld-TippsViele Sparer setzen immer noch aufs Sparbuch. Dabei ist Tagesgeld flexibel, einfach, sicher und verspricht bessere Rendite.
...weiter
TagesgeldrechnerEin Tagesgeldkonto ist flexibel und darüber hinaus auch noch gut verzinst. Ihres auch? Vergleichen Sie die Anbieter mit dem Tagesgeldrechner.
Tagesgeldvergleich
Tagesgeld oder Festgeld?Soll ich mein Geld auf einem Tagesgeldkonto anlegen? Oder doch lieber in Festgeld? Diese Fragen stellen sich viele Geldanleger. Banktip antwortet.
...weiter