Wer den Internetbrowser Opera für
Online-Banking nutzt, sollte derzeit nur vertrauenswürdige Internetseiten ansurfen. IT-Sicherheitsexperten haben im Opera-Browser eine Sicherheitslücke entdeckt. Durch manipulierte Webseiten lässt sich ein sogenannter Pufferüberlauf herbeiführen. Dieser macht den Browser verwundbar und kann dazu genutzt werden, von außen über den Browser auf den PC des Nutzers zuzugreifen.
Betroffen ist laut einer Warnung des IT-Sicherheitsunternehmens Secunia die brandneue Version 10.50 für Windows. Es sei jedoch nicht auszuschließen, dass auch andere Versionen von Opera betroffen sein könnten. Der Hersteller Opera Software bestätigte gegenüber dem IT-Portal "The Register" die Sicherheitslücke, bezweifelt allerdings, dass sie zu einer Ausführung von Schadprogrammen auf dem Computer des Nutzers genutzt werden kann. Opera kündigte dennoch eine Sicherheitsaktualisierung an, die das Problem beseitigen soll.
Tipps der Redaktion:
Verwandte Artikel
Tags