11.03.2010

Sparkasse KölnBonn weiter in roten Zahlen

Deutschlands zweitgrößte Sparkasse bleibt in den roten Zahlen. Die Sparkasse KölnBonn hat das Jahr 2009 mit einem Verlust von 113 Millionen Euro abgeschlossen. Immerhin sei die Trendwende geschafft, sagte Vorstandschef Artur Grzesiek. Für 2008 hatte er ein Minus von fast 200 Millionen Euro verkünden müssen.  Die hohen Verluste der Sparkasse stammen aus missglückten Beteiligungsgeschäften.

Schafft die Sparkasse KölnBonn 2010 die schwarze Null?

Grzesiek kündigte an, dass die Sparkasse 2010 die "schwarze Null" schaffen werde. Gleichzeitig räumte er ein, dass der Sparkassenvorstand dies auch schon für 2009 versprochen hatte. Riskante Spekulationen soll die Sparkasse KölnBonn nach seinem Willen künftig vermeiden. Stattdessen soll sich das Institut unter seiner Führung wieder den klassischen Aufgaben einer Sparkasse zuwenden.

Sparkurs

Um in die Gewinnzone zurückzukehren, hat sich die Sparkasse KölnBonn aber auch einen Sparkurs verordnet. 1.000 Stellen sollen abgebaut werden. Außerdem sollen 22 kleinere Geschäftsstellen mit größeren zusammengelegt werden. Dennoch soll sich die Beratung verbessern. Die Sparkasse will sogar mehr Finanzberater einsetzen als bisher.

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