1,7 Millionen Bundesbürger haben im vergangenen Jahr ihre Kfz-Versicherung gewechselt. Damit lag die Zahl der Wechsler deutlich unter dem Niveau von 2008 (2,4 Millionen). Derzeit kommt für 89 Prozent der Kfz-Versicherten ein Anbieterwechsel nicht in Frage. Das ergab die Studie "Wechseltätigkeit in der Kfz-Versicherung" vom Marktforschungsunternehmen YouGovPsychonomics.
Die generelle Wechselbereitschaft der Kfz-Versicherten ist ebenfalls rückläufig. Von 8,4 Millionen wechselbereiten Kfz-Versicherten im Jahr 2008 sank die Zahl auf aktuell 6,1 Millionen. Davon haben sich knapp drei Viertel (4,4 Millionen) gegen einen
Wechsel der Kfz-Versicherung entschieden.
Besonders Kunden, die ihre Versicherung in einer Geschäftsstelle abgeschlossen haben, entschieden sich gegen den Wechsel (79 Prozent). Häufiger wechseln dagegen Versicherte, die ihren Vertrag mit einem Außendienstversicherer oder einer Direktversicherung abgeschlossen haben. Hier entschieden sich rund 70 Prozent, ihrer Kfz-Versicherung treu zu bleiben.
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