
Die meisten Besitzer von Immobilien fühlen sich sicher und verzichten auf eine Versicherung für das Eigenheim, die Elementarschäden wie Hochwasserschäden abgedeckt. Lediglich 20 Prozent der deutschen Hausbesitzer haben eine Police gegen Elementarschäden abgeschlossen. Zudem haben 15 Prozent der 12,8 Millionen Haushalte, die in den eigenen vier Wänden leben, gar keine Wohngebäudeversicherung abgeschlossen. Das berichtet "Welt online".
Viele Hauseigentümer mit Wohngebäudeversicherung sind nach Angaben von Verbraucherschützern allerdings auch nicht ausreichend abgesichert. Durch Modernisierungen, An- und Ausbauten steigt der Wert der Häuser, so dass die Versicherung entsprechend angepasst werden muss. Eine Unterversicherung kann im Schadensfall teuer werden.
Gefahr eines Elementarschadens ist größer als ein FeuerschadenEine Untersuchung der Versicherungskammer Bayern verdeutlicht, wie wichtig die Absicherung vor Elementarschäden ist. Eigenheime sind demnach doppelt so stark durch Hochwasser und Starkregen gefährdet wie durch einen Feuerschaden.
"Wohngebäude- und Elementarschadenversicherung zusammen kosten nur wenige Hundert Euro im Jahr", informiert Peter Grieble von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Allerdings hängt die tatsächliche Prämienhöhe von der Lage und dem Zustand des Hauses ab.
Vergleich der Wohngebäudeversicherungen lohnt sichSo kann eine Wohngebäudeversicherung mit Elementarschaden- und Wasserleitungsschutz für ein 1980 errichtetes, 120 Quadratmeter Wohnfläche großes Eigenheim am Südrand Hamburgs (Neubauwert von 200 000 Euro) bis zu 395 Euro kosten. Beim günstigsten Anbieter zahlt man laut "Welt online" dagegen nur 225 Euro pro Jahr. Ein Vergleich lohnt sich also.
Foto: © Andrey Armyagov/FOTOLIA
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