13.05.2010

Kontodaten niemals per E-Mail weitergeben

E-Mails, in denen Bankangestellte zur Eingabe der Kontonummer auffordern, sollte man ignorieren. Darauf weist die Verbraucherzentrale Sachsen hin, denn derzeit häufen sich solche E-Mails. Die Hausbank wird niemals zur Weitergabe der Kontodaten auffordern. 

"Eigentlich weiß jeder, dass er Kontonummer, PIN oder TAN nicht weitergeben und sicher vor dem Zugriff Dritter aufbewahren sollte", sagt Kay Görner von der Verbraucherzentrale Sachsen. Geht der Bankkunde sehr nachlässig mit seinen Bankdaten um, kommt die Bank grundsätzlich nicht für den finanziellen Schaden auf. Bei der Drohung, die TAN-Liste oder schlimmer noch, das Online-Konto sperren zu lassen, gerät man jedoch sehr leicht in Panik. Daher sollte man sich bewusst machen, dass seriöse Kreditinstitute keine persönlichen Kontodaten abfragen.

Auch wenn es keine 100-prozentige Sicherheit beim Online-Banking gibt, ist die derzeit wohl sicherste Variante zum Schutz von Bankdaten das HBCI-Verfahren (englisch: Homebanking-Computer-Interface). Für die Durchführung sind eine HBCI-Chipkarte, ein Chipkartenlesegerät und Finanzsoftware notwendig. Die Legitimation des Kunden erfolgt über ein elektronisches Signaturverfahren. Die Nachrichteninhalte werden aufwendig verschlüsselt, so dass dieses Verfahren deutlich kostenintensiver als andere Verschlüsselungsverfahren ist.

Tipps der Redaktion: Konten vergleichen | So findet man das richtige Girokonto |


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