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26.06.2010
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Geldanlage mit gutem Gewissen lohnt sich
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Wer beim Geldanlegen seinem ökologischen oder sozialen Gewissen folgt, muss nicht auf Profit verzichten. In der Finanzkrise haben sich nachhaltige Geldanlagen nicht schlechter entwickelt als konventionelle. Das fand das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in einer Studie für die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) heraus.
Auch in der Finanzkrise 2007 bis 2009 hätten umweltfreundliche und soziale Geldanlagen im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen keine schlechteren Ergebnisse erzielt. So habe der Naturaktienindex (NAI) in der Krise deutlich geringere Verluste hinnehmen müssen und sich deutlich besser als der Gesamtmarkt erzielt.
"Eigentlich gibt es damit keinen Grund mehr, sich nicht mit Fragen der Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage zu beschäftigen, erklärte DBU-Finanzchef Michael Dittrich. So könnten Non Profit-Organisationen auch in der Vermögensanlage ihre gemeinnützigen Ziele berücksichtigen, ohne deshalb geringere Erträge zu erzielen.