Mehr als zwei Drittel der deutschen Bevölkerung lassen sich professionell über Finanz- und Vorsorgefragen beraten. Nur 30 Prozent der Deutschen sind in den letzten fünf Jahren nicht zu einer Beratung gegangen. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag von mehreren Versicherungsanbietern.
Brandenburg ist Spitzenreiter bei Beratungen Beratungsgespräche sind dabei in den Bundesländern unterschiedlich beliebt. So waren in Brandenburg 86 Prozent der Befragten bereits bei einem Gespräch, in Schleswig-Holstein waren es nur 50 Prozent. Die Deutschen, die nicht zur Beratung gehen, informieren sich zum größten Teil auch nicht selber: Nur 30 Prozent von ihnen ziehen selbst Erkundigungen über Finanz- und Vorsorgefragen ein.
Vorsorge kein beliebtes Thema Weitere Unterschiede gibt es bei den Themen. So wird am seltensten über die finanzielle Vorsorge gesprochen. Dagegen ist Risikoabsicherung durch
private Haftpflicht-,
Berufsunfähigkeits- oder
Rechtschutzversicherung häufiger Gegenstand der Beratungen.
Die Umfrage wurde im Auftrag von Canada Life, Standard Life, Stuttgarter Versicherung, Volkswohl Bund und Zurich Versicherung durchgeführt. Das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung befragte dafür 2.088 repräsentativ ausgewählte Deutsche.
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