Den Stand der Altersvorsorge auf einen Mausklick: Das fordert Maximilian Zimmerer vom Branchenverband GDV. Auslöser des Rufs nach mehr Transparenz ist eine alarmierende Umfrage.
Aus dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kommen Forderungen nach mehr Transparenz bei
Altersvorsorgeprodukten wie der
Riester-Rente. Der Vorsitzende des GDV-Hauptausschusses Lebensversicherung, Maximilian Zimmerer, plädiert für die Einführung einer leicht verständlichen Informationsplattform im Internet.
Stand der Altersvorsorge auf einen MausklickDort soll jeder Bürger per Mausklick den Stand seiner gesetzlichen, betrieblichen und privaten Altersvorsorgeansprüche auf einen Blick erfahren können. Um die Deutschen zu mehr Altersvorsorge zu motivieren, sei mehr Transparenz nötig, erklärt Zimmerer in einer GDV-Mitteilung.
Altersvorsorge rangiert auf Platz 10 der AusgabenAnlass für die Forderung nach Verbraucherfreundlichkeit ist eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Allensbach. Die Studie ergab, dass nur 24 Prozent der Bundesbürger bereit sind, einiges für die Altersvorsorge auszugeben. Damit rangiert die Altersvorsorge weit abgeschlagen auf Platz zehn der abgefragten Ausgaben.
Jüngere können kaum fürs Alter sparen
Auch für das Jahr 2012 sei hier keine Trendwende in Sicht: Nur 15 Prozent der Bürger planten in diesem Jahr mehr Geld für die private Altersvorsorge auszugeben, heißt es in der Studie. Besonders jüngeren und einkommensschwachen Personen falle es oft schwer dafür überhaupt etwas zu sparen.
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