Die HUK-Coburg will Versicherte in der privaten Krankenversicherung künftig vor großen Beitragssteigerungen im Alter schützen. Für Neukunden wird der Versicherer dadurch wahrscheinlich teurer, berichtet die Ärzte-Zeitung.
Obwohl Versicherte in der
privaten Krankenversicherung (PKV) viel Geld in die Alterungsrückstellungen einzahlen, müssen sie gerade im Alter mit großen Beitragssprüngen rechnen. Die HUK-Coburg will das nach Informationen der "Ärzte-Zeitung" ändern. Versicherte sollen noch mehr in die Rückstellungen einzahlen.
Der Versicherungskonzern denke darüber nach auch die medizinische Inflation in die Berechnung der Tarife einzubeziehen. Unter medizinischer Inflation verstehen PKV-Fachleute Mehrkosten, die durch den medizinischen Fortschritt entstehen. ZWangsläufig werden sich Neukundentarife dadurch verteuern.
Die Gelegenheit für eine solche Umstellung sei günstig, weil die Versicherer sowieso
neue Unisex-Tarife berechnen müssten, sagte HUK-Chef Wolfgang Weiler der "Ärzte-Zeitung". Man hoffe, dass andere Unternehmen bei der Neuberechnung der Alterskosten nachzögen. Die HUK-Coburg werde jedoch auch allein handeln.
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