| 05.03.2002 | |
Online-Shops prüfen Kreditkarten nur unzureichend |
|
„Dadurch sind Probleme mit 'faulen' Kunden und Kreditkartenbetrügern geradezu vorprogrammiert", sagt Geschäftsführer Michael Basler. "Leidtragende sind neben den Shops selbst vor allem die Personen, deren Kreditkartennummer in falsche Hände geraten", weist Basler auf die Gefahrenpotenziale hin. Bei der Stichprobenanalyse unter 100 Online-Shops ist es in zwei Dritteln aller Fälle gelungen, eine Bestellung per Kreditkarte unter dem Namen „Donald Duck“ erfolgreich abzusetzen. Es fand offenbar keine Prüfung des zur (gültigen) Karte gehörenden Namens statt.
In mehr als 80 Prozent aller Fälle war eine Bestellung ohne Eingabe des Verifizierungscodes möglich. Der drei- bis vierstellige Code, der je nach Kreditkarte Card Verification Code (CVC) oder Card Verification Value (CVV) heißt, ist auf der Originalkarte aufgedruckt, gehört aber nicht zur normalen Kreditkartennummer. Damit lässt sich feststellen, ob der Besteller tatsächlich die Karte in den Händen hält oder unberechtigt an die Nummer geraten ist. Bei knapp 5 Prozent aller getesteten Online-Shops wird offenbar nicht einmal die Kreditkartennummer überprüft. Eine willkürlich eingetippte Ziffernfolge wurde anstandslos akzeptiert.
(tr)
Weitere Informationen:
Checkliste Kreditkarten
Special "Geprüfte Online Shops"
Special "Kredit- oder EC-Karte"
Tipps der Redaktion:
|