Ifo-Institut: Schlechte Stimmung in deutschen Chefetagen 

Die Stimmung in den deutschen Unternehmen verschlechterte sich im Januar deutlich: Das Ifo-Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft fiel um 1,3 Punkte zum Vormonat auf 107,3 Zähler. Damit erreichte der stark beachtete Frühindikator den Stand von Februar 2015, teilte das Ifo-Institut in München mit.

Die Industriefirmen korrigierten ihre optimistischen Erwartungen für das kommende Jahr deutlich nach unten, so die Ifo-Experten des Wirtschaftsforschungsinstituts. Die Geschäftslage selbst verschlechtere sich nur leicht, aber der Optimismus in den Chefetagen für die Aussichten im kommenden Jahr sei dahin.

Die chemische Industrie profitiere nach Angaben der Ifo-Experten zwar vom niedrigen Ölpreis, aber für den Export – vor allem im Maschinen- und Fahrzeugbau, seien die Aussicht dadurch schlechter geworden. Trotz der schlechten Stimmung, stieg die Kapazitätsauslastung der Industrie um 0,6 Punkte auf 85,1 Prozent.

Auch im Bauhauptgewerbe gab der Geschäftsklima-Index erneut merklich nach, so das Ifo-Institut. Dies beruhe aber nur auf den pessimistischen Erwartungen, denn der Index liege weiterhin deutlich über seinem langfristigen Durchschnitt.

Im Großhandel stieg der Index wieder, im Einzelhandel blieb er nahezu unverändert. Während die Einzelhändler mit ihrer aktuellen Lage nicht ganz so zufrieden waren, drehten allerdings ihre Erwartungen für dieses Jahr wieder in den positiven Bereich.

Foto: © Ifo Institut

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