Limits und Stopps im Aktienhandel 

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Limits und Stopps im Aktienhandel

Zertifikate, Fonds und Aktien werden über Orders an den Börsen gehandelt. Dies hört sich zwar simpel an, hat in der Praxis jedoch durchaus seine Tücken. Angenommen es sollen Aktien zum aktuellen Kurs von 20 Euro gekauft werden. In diesem Fall geht man davon aus, dass 200 Aktien insgesamt 4.000 Euro kosten. Weit gefehlt, da der Auftrag als Market-Order ausgeführt wird erfolgt der Kauf immer zum aktuell verfügbaren Preis. Da die Aktienkurse stark schwanken kann der Kurs bis zum tatsächlichen Kaufzeitpunkt gestiegen sein. Bei einem Anstieg auf 21 Euro würde der Auftrag 200 Euro mehr kosten als ursprünglich angenommen.

Limits als Preispuffer einsetzen

Mit einer Limit-Order ließe sich ein solches Missgeschick vermeiden. Hätte der Anleger beispielsweise ein Limit von 20,10 Euro in die Handelsmaske eingegeben, wäre die Aktie höchstens zu diesem Preis erworben worden. Sollte der aktuelle Kurs höher sein wird solange gewartet, bis er wieder unter die gesetzte Marke gefallen ist. Natürlich kann es auch vorkommen, dass sich die Aktie gerade im Aufwärtstrend befindet. In diesem Fall wird nichts aus dem geplanten Kauf. Das Limit kann dann erweitert oder die Order auf den Status „Ultimo“ gesetzt werden. Ultimo bedeutet, dass der Kaufauftrag bis zu Monatsende gültig ist. Dadurch ergeben sich zusätzliche Spielräume für einen Kursrückgang, sodass die Aktien doch noch zum eingegeben Preis gekauft werden können.

 Stop-Buy-Order

Die Stop-Buy-Order stellt einen weiteren Sonderfall dar. In diesem Fall wird eine Kauforder erst dann ausgelöst, wenn der Kurs auf einen zuvor festgelegten Kurs gestiegen ist. Sobald die gesetzte Marke erreicht ist, erfolgt der Kauf zu jedem verfügbaren Preis. Stop-Buy-Orders empfehlen sich immer dann, wenn der Anleger warten möchte, bis der Kurs eine wichtige charttechnische Marke überschritten hat. Damit wird angezeigt, dass der Kurs in nächster Zeit noch weiter nach oben gehen wird.

Stop als Marke für Aktienverkäufe setzen

Limits bei Aktienverkäufen funktionieren genau umgekehrt. Durch das Setzen solcher Stopps lassen größere Verluste vermeiden. Kommt der Anleger beispielsweise im Urlaub längere Zeit nicht an sein Aktiendepot sollten Depotgewinne am besten mit einer Stop-Loss-Order abgesichert werden. Hierbei wird für jedes Papier ein Grenzwert festgelegt, bei welchem ein automatischer Verkauf erfolgt. Bei besonders starken und schnellen Kurseinbrüchen können auf diese Weise Kursgewinne gesichert werden. Nach Möglichkeit sollte sich die Stop-Marke immer an der Schwankungsintensität einer Aktie orientieren. Bei soliden Papieren die nur geringen Schwankungen unterliegen, gilt ein Richtwert von etwa 15 Prozent unter dem aktuellen Kurs. Für schwankungsanfälligere Aktien sollte die Verkaufsschwelle 20 bis 25 Prozent unter dem derzeitigen Kurs angesetzt werden.

Glatte Beträge nach Möglichkeit vermeiden

Die Mehrzahl der Anleger setzen ihre Stop-Loss-Orders bei glatten Beträgen wie 20, 40 oder 80 Euro. Problematisch ist dabei jedoch, dass bei einem Kurseinbruch eine große Zahl von Verkaufsorders ausgelöst werden. In der Folge werden noch weitere Kursstürze ausgelöst. Da Aktien oder Fondsanteile unlimitiert verkauft werden drohen entsprechend hohe Verluste. Deshalb ist es sinnvoll, Limits mit ungeraden Zahlen wie 40,11 oder 50,23 zu setzen. Dadurch erhöhen sich die Chancen, dass der Verkauf auch tatsächlich zum geplanten Limit erfolgt.

 

 

 

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