Ergaunerte Kreditkartendaten werden im Internet zu Preisen zwischen 10 US-Cent und 100 US-Dollar gehandelt, Kontodaten werden zu Preisen zwischen 10 und 1000 Dollar gehandelt. Das hat das IT-Sicherheitsunternehmen Symantec in einer umfangreichen Analyse des illegalen Marktes mit gestohlenen Daten herausgefunden. Dazu haben die Sicherheitsexperten 44.752 Datensätze durchforstet, die auf entsprechenden Servern gefunden wurden.
Kreditkartendaten machten dabei mit 31 Prozent den größten einzelnen Posten an angebotenen Daten aus. Sie waren mit 24 Prozent der Nachfragen auch das gefragteste Gut in der Erhebung. Setzt man einen Kreditrahmen von 4000 Dollar pro Karte an, dann hätten Gauner allein mit den gefundenen Kartendaten 5,3 Milliarden US-Dollar stehlen können, errechnete Symantec. Auch die Werkzeuge zum Ausspionieren von Daten werden im Internet gehandelt. So beziffert Symantec den Preis für Spionageprogramme, die Tastatureingaben (Passwörter etc.) auf durchschnittlich 23 Dollar.