Investmentfonds: Sichere Geldanlage mit guten Renditen



Investmentfonds: Sichere Geldanlage mit guten Renditen

Wer sein Geld anlegen möchte, muss sich für eine von vielen Alternativen entscheiden. Eine relativ sichere Anlagemöglichkeit bei passablen Renditen bieten so genannte Investmentfonds, besonders für Anleger, die ihr Geld längerfristig investieren wollen. Banktip berät Sie ausführlich zum Thema Investmentfonds, was genau darunter zu verstehen ist, wie man Anteilseigner wird, welche Arten von Investmentfonds es gibt und wie Fonds besteuert werden. 

Was ist ein Investmentfonds und wie werde ich Anteilseigner?

Bei einer Investmentfondsanlage wird Ihr Geld gestreut oder wie Experten sagen würden: diversifiziert, indem es zusammen mit dem Kapital anderer Anleger in eine breite Palette attraktiver Anlageformen investiert wird. Eine Kapitalanlagegesellschaft (KAG) bildet aus verschiedenen Aktien, Wertpapieren oder Immobilien einen so genannten Investmentfonds. Die Zusammensetzung der einzelnen Fonds obliegt Experten, die bestrebt sind, eine möglichst rentable Mischung zu erzielen. Ein verantwortungsvolles Fondsmanagement ist dabei per Gesetz vorgeschrieben. Die Verteilung des Kapitals auf verschiedene Anlagen und die professionelle Verwaltung senken das Anlagerisiko. Auch, wenn sich nicht so hohe Gewinne einfahren lassen wie etwa mit einzelnen Aktien, so erzielen Investmentfonds bei erheblich gemindertem Anlagerisiko noch sehr gute Renditen von bis zu 10 Prozent, immer abhängig natürlich vom speziellen Fondsprodukt.

Wollen Sie in einen Fonds investieren, können Sie entweder einmalig eine größere Summe anlegen oder regelmäßig einen bestimmten Betrag einzahlen. Mit einer einmaligen Einzahlung erwerben Sie einen festen Anteil am Fondsvermögen. Regelmäßige Einzahlungen werden von der Fondsgesellschaft ebenfalls in Anteile umgewandelt, wobei sich die Höhe der Anteile aus der Summe der jeweils aktuellen Börsennotierungen der Fondsbestandteile ergibt. Fondsanteile können jederzeit erhöht oder gekündigt werden. Die Anlageform ist auch für Kleinanleger geeignet, denn schon ab 25-50 Euro im Monat kann in einen Fonds investiert werden.

Interessenten können sich an Filial- und Direktbanken oder direkt an Fondsgesellschaften wenden. Zudem können Fondsanteile auch über unabhängige Finanzberater erworben werden. Die verschiedenen Anbieter sollten dabei nach individuellen Bedürfnissen und nach speziellen Angeboten ausgewählt werden. Banken bieten zum Beispiel den Vorteil einer guten Beratungs- und Betreuungsleistung. Kunden können über Ihren Bankberater jederzeit aktuelle Informationen zu Ihrem Fonds einholen. Allerdings ist es bei Banken oft nur gegen hohe Gebühren möglich, Ausschüttungen wieder anzulegen. Diesen Vorteil bieten wiederum die Fondsgesellschaften. Diese verfügen zudem auch über eine große Auswahl an Fonds. Kunden erhalten aber nach der Entscheidung für einen bestimmten Fonds keine weitere Beratung bzw. keine fortlaufenden Informationen zu Fondsentwicklungen. Sie haben ebenfalls eine große Auswahl an verschiedenen Fonds, wenn Sie sich an einen unabhängigen Finanzberater wenden. Ferner ist die Auswahl an Fonds bei Direktbanken größer als bei Filialbanken, die nur ihre eigenen Produkte vermarkten.
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