Geldanlegen will gelernt sein. Als Laie kann man bei der Menge der Finanzprodukte jedoch schnell die Übersicht verlieren. Abhilfe schafft da ein Finanzberater. Mit dem nötigen Fachwissen und der Erfahrung kann dieser bei der richtigen Entscheidung helfen. Was einen guten Finanzberater auszeichnet, erfahren Sie hier.
Die wichtigste Regel zuerst: Man sollte sich immer klar machen, wer den Finanzberater bezahlt. Arbeitet dieser auf Provisionsbasis oder nur mit bestimmten Anbietern zusammen, wird sich auch seine Beratung daran orientieren. Bezahlt man den Berater selber, kann dieser unabhängig zwischen verschiedenen Finanzprodukten wählen.
Den richtigen Berater finden
Ein Finanzberater berät Kunden bei Geldanlagen, Krediten und Versicherungen. Der Titel "Finanzberater" ist allerdings rechtlich nicht geschützt. Daher lohnt sich immer ein Blick auf die Berufserfahrung, Ausbildungsabschlüsse und Referenzen.
Es gibt durchaus Berater, die neben Haftpflicht-, Kranken-, Pflege- und Rechtsschutzversicherungen auch bei Aktien und Bausparverträgen beraten. Hat man schon eine bestimmte Vorstellung von dem gewünschten Finanzprodukt, sollte man sich eher einen spezialisierten Fachmann suchen.
Daran erkennt man eine professionelle Beratung
Lassen Sie sich nicht von schicken Visitenkarten täuschen. Ob ein Finanzberater gut ist, erfährt man zum großen Teil aus dem Beratungsgespräch. Mit den folgenden Punkten lassen sich schwarze Schafe schnell ausortieren:
Im Gespräch sollte ein Berater:
Nach dem Gespräch
Hat man sich gut beraten gefühlt oder wurde man eher mit Angeboten überrumpelt? Letztendlich sollte man sich neben allen rationalen Überlegungen auch auf sein Bauchgefühl verlassen. Und eine wichtige Finanzentscheidung eventuell eine Nacht überschlafen.
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