Lexikon

Schonvermögen

Als Schonvermögen wird bei einem Arbeitslosengeld II-Empfänger (Hartz IV) der Anteil seines Vermögens bezeichnet, den er nicht für seinen Lebensunterhalt verwenden muss. Über der Schongrenze liegendes Vermögen muss grundsätzlich verwertet werden, bevor ein Langzeitarbeitsloser Anspruch auf Hartz IV hat.

Bei der Berechnung des Vermögens werden unter anderem Bank- und Sparguthaben, Bargeld, Wertpapiere, Bausparguthaben, Aktien, Fondsanteile, Haus- und Grundeigentum einbezogen.