Die Aareal Bank widerspricht Meldungen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel, wonach die Bank bei internationalen Finanzierungen im Gesamtvolumen von 57 Millionen Euro mit ernsthaften Schwierigkeiten rechnet. Laut Aareal Bank ist die Darstellung irreführend.
Im Gegensatz zu dem Eindruck, den der Artikel vermittelt, sei die Aareal Bank im internationalen Geschäft bei weiterhin überdurchschnittlich gutem Risikoprofil sehr erfolgreich.
Die Behauptung, dass die Aareal Bank bei sieben Finanzierungen im Gesamtvolumen von 57 Mio. EUR mit ernsthaften Schwierigkeiten rechnet, ist nicht richtig. Richtig sei, dass bei diesen Finanzierungen der Wert der Sicherheiten über dem ausstehenden Kreditvolumen liegt. Des Weiteren belege die außerordentlich niedrige Quote von Finanzierungen im internationalen Geschäft, die vorübergehend leistungsgestört sind, das konservative Risikoprofil des internationalen Kreditgeschäfts der Aareal Bank. Wegen des Bankgeheimnisses kann die Bank nicht auf einzelne Kreditnehmer eingehen.
Der Spiegel bezieht sich auf ein Papier zur allgemeinen Vorbereitung auf Basel II. Im Rahmen der Steuerung von Risiko und Eigenkapital nach Basel II stellt die Bank Risiken aus ihren Kreditportfolien unter verschiedenen Aspekten modellhaft dar. Der Begriff „ausgefallen“ bezieht sich nach Basel II ausschließlich auf einen Zahlungsverzug des Kreditnehmers. Er lässt keinen Rückschluss auf die Werthaltigkeit der Sicherheiten und Kreditforderungen zu. Die Regularien nach Basel II sollen nicht dazu dienen, Wertberichtigungserfordernisse von Banken zu definieren, sondern dienen ausschließlich als Basis zur Berechnung der Eigenkapitalunterlegung von Krediten, so die Bank.
BGH-Urteil: Reise-Umbuchungen bleiben teuer
Der BGH hat ein wichtiges Urteil in Sachen Reiseum...
mehr