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Abschaffung der kleinen Cent-Münzen wäre ein großer Fehler 

Verbraucherforscher lehnen die Überlegungen ab, Preise generell zu runden oder die kleinen Cent-Münzen abzuschaffen. "Das generelle Ab- und Aufrunden oder die Abschaffung der Ein-Cent-Münzen wäre ein großer Fehler", sagte Wolfgang Twardawa, Marketingleiter des Marktforschungsinstituts GfK, dem "Tagesspiegel". "Wir haben in der D-Mark-Zeit Preisschwellen wie 0,49, 0,99 oder 1,99 Mark gehabt - und die gibt es jetzt auch beim Euro", sagte Twardawa.



Hier sei der Cent entscheidend - und das werde sich auch nicht ändern. "Schwellenpreise signalisieren: Hier ist knallhart kalkuliert worden - 1,99 ist etwas anderes als 2,01." Deshalb würden die Preise bei Einzelprodukten auch in Zukunft nicht gerundet. Etwas anderes sei das Runden an der Kasse. "Aber auch das wird als Nachteil empfunden und von den Verbrauchern nicht gewünscht. Geld wird dadurch beliebiger", sagte Twardawa - gerade in Deutschland, wo sprichwörtlich der Pfennig geehrt werde. In Italien werde das von den Verbrauchern anders empfunden, weil Münzen zu Lire-Zeiten wenig wert waren. Außerdem habe es bereits bei der Euroeinführung einen starken Unterschied zwischen der gefühlten und der tatsächlichen Inflation gegeben. "In die Richtung würde es auch bei der aktuellen Diskussion gehen", sagte Twardawa.

(te)



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