Der Skandal um den Immobilienfonds Active Capital Investment (ACI) könnte nun auch dessen prominente Werbeträger Boris Becker, Michael Schumacher und Niki Lauda erfassen. Wie der Finanznachrichtendienst Goldman, Morgenstern & Partners (Gomopa) in Berlin meldet, hat ein Anwaltsbüro einen Fragebogen entwickelt, mit dem Geschädigte ihre Ansprüche prüfen lassen können. Dabei sei es nicht ausgeschlossen, dass auch die prominenten Werbeträger der Investmentgesellschaft haften.
Erfolg mit Michael Schumacher, Niki Lauda und Boris Becker
Die ACI hat nach Angaben der "Financial Times Deutschland" (FTD) 600 Millionen Euro bei 8000 deutschen Anlegern gesammelt. Als Werbeträger fungierten dabei die beiden Formel-1-Legenden Michael Schumacher und Niki Lauda sowie Ex-Tennisstar Boris Becker. Sie sollen jeweils Millionen-Euro-Beträge für ihren Einsatz erhalten haben. Der Gütersloher ACI-Chef Robin Lohmann gab gegenüber der FTD zu, dass der Eintritt in den Dubaier Immobilienmarkt erst mit Hilfe der Promis glückte.
Der Fonds hat in Dubai mit Immobilien spekuliert. Derzeit stocken die Auszahlungen von vier Fonds an deutsche Anleger. Der Deutsche Verbraucherschutzring (DVS) befürchtet das Schlimmste für die Anleger, denn in Dubai Geld einzutreiben sei nicht einfach.
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