Aktien und Aktienfonds sichern langfristig hohe Renditen und stellen deshalb eine attraktive Anlageform für junge Leute dar. Dies berichtet die Berliner Zeitung unter Berufung auf aktuelle Zahlen des Bundes deutscher Banken (BdB). Demnach lagen die Gewinne bei Aktienfonds deutlich über denen von Rentenfonds.
Der Bankenverband kam zu diesem Ergebnis, nachdem er errechnet hatte, über welche Summen ein Anleger heute verfügen würde, wenn er 30 Jahre lang monatlich 100 Euro in verschiedene Geldanlageformen investiert hätte. Gute Aktienfonds hätten in der Vergangenheit langfristig jährliche Renditen zwischen 8 und 10 Prozent erzielt.
Dem entsprechend empfiehlt BdB Volkswirt Volker Hofmann jungen Leuten, die Aktie als Anlagemöglichkeit wieder stärker ins Visier zu nehmen. Dabei könnten sie sich an der Faustregel 100 minus Lebensalter orientieren. Für einen 30-Jährigen mache es demnach Sinn, einen Anteil seines Geldvermögens von bis zu 70 Prozent in Aktien anzulegen. Ein 60-Jähriger sollte seinen Aktienanteil auf höchstens 40 Prozent beschränken. Wegen der starken Schwankungen der Aktienkurse hätte ein junger Mensch in der Regel länger Zeit, Schwächephasen auszusitzen, so der Finanzexperte weiter.
(cu)
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