Aktienfonds sind beim gezielten und vor allem langfristigen Vermögensaufbau nach wie vor unverzichtbar. Darauf weist der Bundesverband Deutscher Banken (BDB) hin. Geduld und Durchhaltevermögen zahlen sich bei der Geldanlage aus: Wer in den vergangenen 30 Jahren jeden Monat 100 Euro in Aktienfonds
mit Anlageschwerpunkt Deutschland anlegte, kann heute im Schnitt über
etwa 175.000 Euro verfügen.
Wer mehr auf Sicherheit setzte und in
Rentenfonds oder offene Immobilienfonds investierte, der musste sich
im 30-Jahresvergleich mit deutlich geringeren Erträgen begnügen. Bei Rentenfonds wäre der Ertrag um rund 75.000,- Euro geringer ausgefallen und wer das Geld in offene Immobilienfonds gesteckt hat, hätte gar rund 90.000,- Euro weniger erhalten.
Für einen langfristigen Vermögensaufbau - beispielsweise für die
private Altersvorsorge - bieten Aktienfonds demnach die besten
Renditemöglichkeiten. Allerdings können die Ergebnisse von Fonds zu
Fonds im Einzelfall beträchtlich voneinander abweichen. Auch sind die
Renditen der Vergangenheit keine Garantie für die Zukunft, so der BDB.