Trotz zunehmender Globalisierung haben sich die Börsen wichtiger Industrienationen in den vergangenen Jahren höchst unterschiedlich entwickelt. Eine Auswertung von Fidelity International zeigt, dass die Wertentwicklungen an den untersuchten Aktienmärkten stark voneinander abwichen. Deutschland belegte in der Länderrangliste zwischen 1999 und 2005 Platzierungen zwischen dem zweiten und dem letzten Rang und verbuchte in den vergangenen Jahren sehr unterschiedliche Wertentwicklungen.
Für dieses Ergebnis verglichen die Analysten von Fidelity International die MSCI-Länderindizes von sieben führenden Industrienationen. Zwar gab es Phasen, in denen die Märkte ausnahmslos entweder Gewinne oder Verluste verbuchten. Jedoch bestanden zwischen den Wertentwicklungen der Erst- und Letztplatzierten erhebliche Unterschiede. 2005 war die Spanne mit 39 Prozentpunkten am größten: Der MSCI Japan erzielte ein Plus von 44,7 Prozent, der MSCI USA brachte es dagegen nur auf 5,7 Prozent.
Daraus folgert Fidelity International, breit gestreute Anlagen in verschiedenen Aktienmärkten seien am Besten dazu geeignet, Risiko zu minimieren. Die beste Basis eines gut aufgestellten Portfolios stellten daher Investmentfonds mit internationalem sowie europäischem Anlageschwerpunkt dar.