Wer die derzeitige Baisse an den Börsen für ein Signal zum Aktienkauf hält, kann dies ab sofort mit einem neuen Discountbroker tun. Der niederländische Onlinebroker Lynx expandiert nach Deutschland. Hierzu hat Lynx in Deutschland seine erste Niederlassung in Berlin eröffnet und will sich auf dem deutschen Markt nach eigenen Angaben mit Konkurrenten wie Comdirect, Cortal Consors und Flatex messen.
Anleger erhalten über Lynx die Möglichkeit, an mehr als 60 Börsen weltweit zu handeln. Gehandelt werden können alle Arten von Wertpapieren wie Aktien, Optionen, Futures, Devisen und Anleihen.
Für eine Aktienorder berechnet Lynx 0,15% des Transaktionswertes. Der Mindestpreis für Order an im Euro-Land liegenden Börsen beträgt 6 Euro, maximal werden 39,90 Euro fällig. Für Börsen außerhalb des Euro-Gebietes gelten ebenfalls günstige Einstiegspreise. In den Entgelten sind nach Angaben von Lynx alle Börsengebühren bereits enthalten. Bei Optionen und Futures liegt der Preis für einen Kontrakt bei 2 Euro. Auch die derzeit viel geschmähten Leerverkäufe sind über Lynx möglich.
Lynx ist im Jahr 2007 in den Niederlanden an den Markt gegangen und weitete seine Geschäftstätigkeit alsbald auf den belgischen Markt aus. Für 2009 ist die Expansion nach Frankreich, Spanien und Italien geplant.
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