Zeitungen, Zeitschriften und Wirtschaftssendungen im Fernsehen haben die höchste Bedeutung als Informationsquelle für private Aktionäre in Deutschland. 74 Prozent messen diesen Medien "hohe" oder "sehr hohe" Bedeutung bei. Es folgen der Geschäftsbericht mit 45 Prozent und Quartalsberichte mit 41 Prozent. Das geht aus einer Umfrage der Ruhr-Universität Bochum hervor, die das Deutsche Aktieninstitut in Frankfurt veröffentlicht hat. Befragt wurden 800.000 Aktionäre der Deutsche Post AG, von denen über 80.000 geantwortet haben.
Innerhalb des Geschäftsberichtes ist die Gewinn- und Verlustrechnung besonders wichtig. 57 Prozent der Befragten gaben an, sie "intensiv" oder "sehr intensiv" zu nutzen. Es folgen fast gleichauf die Bilanz mit 55 Prozent und der Lagebericht mit 47 Prozent. Mit deutlichem Abstand dahinter findet sich mit 33 Prozent die Kapitalflussrechnung, obwohl sie international als gleichrangig mit GuV und Bilanz angesehen wird.