Der Versicherungskonzern Allianz wird künftig die Rechtsform „Europäische Gesellschaft“, haben. Gleichzeitig gab das Unternehmen die Fusion mit seiner italienischen Tochter RAS bekannt. Außerdem soll das Deutschland-Geschäft unter einer neuen Holding gebündelt werden. Die Umsetzung der Beschlüsse soll Anfang 2006 erfolgen, meldet das Handelsblatt.
Durch die Umwandlung in eine Europäische Gesellschaft soll die Komplexität der ganzen Gruppe reduziert werden, so Konzernchef Michael Diekmann. Dabei wird es künftig eine Zweiteilung in Vorstand und Aufsichtsrat geben. Im Vorstand werden dann Manager aus sechs Nationen tätig sein. Außerdem soll der Aufsichtsrat von 20 auf 12 Mitglieder verkleinert werden. Firmensitz bleibt München.
Als Begründung für die Fusion mit RAS wurde die Bedeutung Italiens als zweitgrößter Versicherungsmarkt in Europa angeführt. Um die Übernahme zu finanzieren, hat die Allianz die Ausgabe neuer Aktien angekündigt.
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