Eine repräsentative Befragung von 1000 Bundesbürgern durch den Finanzdienstleister Delta Lloyd in Zusammenarbeit mit TNS Infratest ergab, dass die Neuregelung des Altersversorgungssystem Wirkung zeigt. Rund die Hälfte der Bundesbürger unter 55 Jahren will sich wegen der Einführung des Alterseinkünftegesetzes intensiv mit der privaten Altersvorsorge beschäftigen. Ein Viertel sieht demgegenüber im Alterseinkünftegesetz keinen Anlass, die eigene Altersvorsorge zu überprüfen. Ein weiteres Viertel hat von der Reform
des Altersvorsorgesystems noch gar nichts mitbekommen.
Besonders bei den 30 bis 39jährigen (54 Prozent) und den 40 bis 49jährigen (56 Prozent) ist die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der eigenen Altersvorsorge am höchsten. Auch die Befragten mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen zwischen 2000 und 2999 Euro (65,1 Prozent) haben großes Interesse an dem Thema Altersvorsorge, während Geringverdiener (unter 750 Euro) das geringste Interesse daran haben (31,3 Prozent).
Bei den unter 20jährigen und den 50 bis 55jährigen ist das Interesse an der Thematik am geringsten. Bei den Berufsgruppen besteht das geringste Interesse an der eigenen Altersvorsorge bei Selbständigen (29,4 Prozent), Arbeitslosen (36 Prozent) sowie Schülern und Studenten (37,2 Prozent). Während Selbstständige sich als gut abgesichert betrachten, fehlt Arbeitslosen, Studenten und Schülern in der Regel schlicht das Geld für eine umfassende Altersvorsorge.