Klassische Finanzmarkttheorien gehen davon aus,
dass Anleger an der Börse streng rational handeln. Das dies eher Wunsch als Wirklichkeit ist, behauptet der Stuttgarter Vermögensverwalter Max Schott in seinem aktuellen Videobeitrag "Psychofallen beim Geldanlegen".
"Privatanleger tappen immer wieder in die
gleichen Psychofallen und schmälern ihr Vermögen", so Schott. Private
Investoren würden dazu neigen, bestimmte Informationen bevorzugt aufzunehmen und andere dagegen zu vernachlässigen. Sie besäßen emotional gefärbte Einstellungen zu bestimmten Unternehmen, Ländern und Branchen, und
würden beim Anlegen Gefühle wie Stress oder Freude empfinden, von denen
sie sich zu falschen Entscheidungen hinreißen lassen.
Privatanleger
können sich dieser Herausforderung autodidaktisch nähern, so der
Finanzexperte, indem sie sich selbst darin trainieren, den spontanen
"Entscheidungsreflexen" nicht sofort nachzugeben, sondern sie immer
noch einmal systematisch zu hinterfragen und dadurch neue Varianten
des Nachdenkens über Geldanlagen einzuüben.
Der Videobeitrag ist unter www.profi-depotcheck.de abrufbar.