Kleine Unternehmen nutzen die betriebliche Altersversorgung nur unzureichend. Je kleiner ein Unternehmen ist, desto weniger nutzen die Beschäftigten ihren gesetzlich festgelegten Anspruch darauf. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die das Institut für Demoskopie in Allensbach im Auftrag der Deutschen Postbank durchgeführt hat. Demnach nutzen nur 62 Prozent der Mitarbeiter in den befragten Unternehmen ihren Anspruch auf betriebliche Altersversorgung. Fast die Hälfte der befragten Chefs (47 Prozent) ist überzeugt, dass sich ihre Mitarbeiter zu wenig um ihre Altersvorsorge kümmern.
Diejenigen Arbeitnehmer, die Angebote der betrieblichen Altersvorsorge wahrnehmen, favorisieren die Direktversicherung (64 Prozent), gefolgt von den Pensionskassen mit 22 Prozent. Dagegen werden andere Angebote wie beispielsweise Unterstützungskassen, Pensionsfonds und Direkt- bzw. Pensionszusagen kaum genutzt.
Nur 39 Prozent der Bevölkerung halten ihre Altersvorsorge für ausreichend, bei den Geschäftsführern und Firmeninhabern fühlen sich immerhin 69 Prozent gut auf das Alter vorbereitet. Hier werden vor allem Einkünfte aus Lebensversicherungen (81 Prozent), Immobilien (75 Prozent), privaten Rentenversicherungen und der gesetzlichen Rente (je 74 Prozent) erwartet. Nur 36 Prozent gehen davon aus, Einkünfte aus der betrieblichen Altersversorgung zu beziehen. Des Weiteren kennen gerade mal 14 Prozent der befragten Unternehmer die Rürup-Rente, 62 Prozent wissen dagegen gar nicht, was damit gemeint ist. Anders sieht es bei der Riester-Rente aus. Die kennen nur 13 Prozent der Befragten nicht, während 56 Prozent darüber ziemlich genau Bescheid wissen.
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