In der Versicherungswirtschaft gab es in den letzten sechs Monaten eine deutliche Stimmungsverbesserung. Dies sagten 53 Prozent der Führungskräfte, die im Rahmen der von Mummert Consulting durchgeführten Studie „Insurance Trend“ befragt wurden. 30 Prozent der Versicherungen spürten eher eine Verschlechterung des Geschäftsklimas, während 17 Prozent angaben, dass die Stimmung sich nicht sonderlich verändert habe.
Diesen Optimismus wollen die Versicherungen jetzt vor allem zur Kundenbindung nutzen. 60 Prozent der Befragten investieren demnach jetzt stärker in Marketing und Vertrieb. An zweiter Stelle mit jeweils 53 Prozent stehen die Senkung der operativen Kosten und die Optimierung betrieblicher Prozesse.
Eine deutliche Umsatzsteigerung wird bei den integrierten Angeboten von Bank- und Versicherungsleistungen (Allfinanzprodukte) erwartet. Dennoch gibt es auch Probleme bei der Verbreitung von integrierten Finanzdienstleistungen. 59 Prozent der Befragen gibt an, dass die Bündelung von verschiedenen Finanzdienstleistungen die Versicherungsberater überfordere. Auch die Kunden möchten Finanzen und Dienstleistungen lieber separat betreuen lassen. Um dieses Problem zu lösen, setzen die Versicherer auf Cross-Selling. Hierbei sollen bereits gewonnene Kunden für die Allfinanzprodukte begeistert werden. Als wichtigsten Schritt zu einem erfolgreichen Allfinanzgeschäft sehen die Versicherungsunternehmen vor allem die Verbesserung der Beratungen.
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