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Banken: BaFin ermittelt wegen Insiderhandel 

Mehrere Banken sollen verbotene Insidergeschäfte mit Aktien der angeschlagenen Hypo Real Estate (HRE) betrieben haben. Wie die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) berichtet, ermittelt die Finanzaufsichtsbehörde BaFin aus diesem Grund gegen mehrere Banken. Sie sollen geheime Kenntnisse über den drohenden Absturz des Immobilienfinanzierers genutzt haben.

Der Verdacht war aufgekommen, weil in der Woche vor dem Zusammenbruch der HRE zahlreiche Aktionäre ihre Aktien abgestoßen hatten. Die Finanzaufsicht prüft nun, ob diese von Ihren Banken gewarnt worden waren. Auch einige Banken befanden sich unter den Verkäufern. Die HRE hatte am Montag, 29. September 2008, ihre angespannte Finanzlage offengelegt und angekündigt, Hilfen aus dem Rettungspaket SoFFin annehmen zu müssen. Danach sei der Wert der Aktie von 15 auf vier Euro gefallen, heißt es in der SZ.

Das Gesetz verbietet Aktiengeschäfte auf der Basis von so genanntem Insiderwissen. Darunter versteht man Wissen, das der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Insidergeschäfte können mit Freiheitsentzug bis zu fünf Jahren bestraft werden.

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