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Banken fordern niedrigere Überweisungsgebühren 

Die deutschen Banken stehen dem neuen Großzahlungssystem der Europäischen Zentralbank (EZB) skeptisch gegenüber. Die Preisstruktur wird sowohl von den Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) als auch vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) kritisiert. Dies berichtet das Handelsblatt. Target 2, so der Name des Großzahlungssystems der EZB, ist das von den EU-Notenbanken betriebene Zahlungsverkehrssystem für Großzahlungen. Nach dem neuen System fallen pro Transaktion 0,20 bis 0,80 Euro bei den Banken an.

Die Höhe der Gebühr staffelt sich nach dem Volumen des Zahlungsauftrages. Der DSGV fordert, im mittleren Staffelbereich die Preise weiter zu senken, damit die Kostendegression früher eingreift. Bei dem derzeitigen System würden nur die großen Institute in den Genuss günstiger Preise kommen, sagte Ottmar Bloching, Abteilungsleiter beim DSGV, gegenüber dem Handelsblatt. Große Institute würden ersten Schätzungen zufolge rund 500.000 Euro im Jahr einsparen. Diese Summe müssten durch mittlere und kleine Banken ausgeglichen werden. Nach Auskunft des EZB-Rates werde eine endgültige Entscheidung über die Preise erst nach Rücksprache mit den Banken fallen. Die Verbände der deutschen Kreditwirtschaft wollen in den nächsten 14 Tagen im Zentralen Kreditausschuss eine gemeinsame Position erarbeiten.

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