Nach der Ankündigung der Weltbank, eine
umfassende Offensive gegen Korruption zu starten und einzelne Staaten
zu sanktionieren, weist das Unternehmen WorldCompliance - Anbieter
von Datenbanken gegen Geldwäsche und Korruption - darauf hin, dass es
bei Korruption immer um Geldtransaktionen zwischen Personen geht.
Eine großangelegte Offensive erfordere daher auch die
Berücksichtigung der illegalen Geldtransaktion zwischen Personen als
Dreh- und Angelpunkt jeder Bestechung, so WorldCompliance.
Elementar sei es gerade für Banken, den
Kundenbestand auf solche Risikokunden zu überprüfen. "Eine
ungewöhnliche Zahlung von mehreren hunderttausend Euro zum Beispiel
an einen Parlamentarierer muss in der heutigen Zeit bei der Bank zu
einer Verdachtsmeldung aus dem IT-System führen. Wenn dies nicht
gewährleistet ist, bleibt das Vorgehen gegen Korruption lückenhaft",
so Dirk Mohrmann, Geschäftsführer des in Miami ansässigen und
international tätigen Unternehmens WorldCompliance.
Die Datenbank von WorldCompliance enthält die Profile von mehr als
700.000 Personen und Firmen, die als Risikokunden gelten, weil sie
beispielsweise im Verdacht der Korruption, der Geldwäsche, des
Drogenhandels oder des Terrorismus stehen - inklusive Details über
deren soziale und geschäftliche Netzwerke.
Die Datenbank bietet zudem
die Verknüpfung mit etwa 980.000 externen Quellen, zum Beispiel
Fahndungslisten, und kann in bestehende Anti-Geldwäsche-Systeme wie
Siron-AML[TM] integriert werden, um den neuen Sorgfaltspflichten
nachzukommen und automatisch Verdachtsmeldungen auszulösen. In Deutschland nutzen die WorldCompliance-Datenbank nach Angaben des Unternehmens bereits namhafte Banken und Kapitalanlagegesellschaften. Weltweit ist
die Datenbank in mehr als 100 Staaten im Einsatz und wird von mehr
als 50 der weltgrößten Banken genutzt.