Die Hälfte der Finanzdienstleister rechnet für die kommenden zwölf Monate mit einer stabilen wirtschaftlichen Lage. 40 Prozent erwarten sogar einen besseren Geschäftsverlauf als im Vorjahr. Seine aktuelle geschäftliche Situation schätzt jedes zweite Institut als gut ein.
Dies ist das Ergebnis der Studie "Banking Trend", die von der Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem Bankmagazin und ibi research Regensburg durchgeführt wurde. Es wurden 112 Fach- und Führungskräfte deutscher Kreditinstitute befragt.
Wie Steria Mummert Consulting berichtet, schätzen die Befragten die Lage im Geschäftskunden- und im Privatkundenbereich unterschiedlich ein. Die positive Grundstimmung wird wesentlich durch das Firmenkundengeschäft getragen. Eine steigende Investitionsbereitschaft vor allem des Mittelstandes soll hier für Aufschwung sorgen.
Im Privatkundenbereich dagegen bewerten die Banken ihre aktuelle Situation eher als neutral. Zwar sind neun von zehn befragten Fach- und Führungskräften mit der wirtschaftlichen Entwicklung im Privatkundensegment zufrieden und jeder dritte bewertet die Lage als gut. Neun Prozent sind aber von der Entwicklung enttäuscht.
Der Ausblick auf die kommenden zwölf Monate sei gebremst optimistisch, so die Studie weiter. Immerhin hätten auch Großbanken wie die Deutsche Bank die Privatkunden als Zielgruppe wiederentdeckt. Insgesamt steigt der Anteil der Optimisten für das Geschäft mit Privatkunden auf 36 Prozent.