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Banker fordert Honorar für Beratung 

Ein Honorar für Finanzberatung ist auch deutschen Kunden zumutbar. Diese Ansicht vertritt Karl Matthäus Schmidt, Vorstandssprecher der Berliner "quirin bank". Er fordert in einer Mitteilung der Bank "eine unabhängige und nicht provisionsgetriebene Aufklärung der Verbraucher über die tatsächlichen Kosten, die sich in Bankprodukten verstecken". Viele Anleger unterlägen immer noch dem Irrglauben, die herkömmliche Finanzberatung sei kostenlos.

Wenn die Kunden begriffen, wie viele Gebühren sich die Banken von ihrem Geld nähmen, dann seien die Deutschen sehr wohl bereit, für eine unabhängige Beratung zu zahlen, erklärt Schmidt. Eine unabhängige Honorarberatung erzwinge, dass die Interessen von Kunde und Berater identisch seien. Im derzeit üblichen Verfahren muss der Finanzdienstleister Provisionen erwirtschaften, um sein Geld zu verdienen.

Die "quirin bank" bietet Privatanlegern Vermögensberatung für 75 Euro im Monat plus Erfolgsbeteilung an. Ab einem Pauschalpreis von 250 Euro erhalten Anleger eine umfassende Analyse ihrer privaten Finanzen.

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