Bei den privaten Bausparkassen sind 2004 2,5 Mio. Verträge über eine Bausparsumme von 62,7 Mrd. EUR abgeschlossen worden. Damit beträgt der Bestand an Bausparverträgen bei den 16 privaten Instituten 21,4 Mio. und die Bausparsumme dieser Verträge 481,5 Mrd. EUR. Im statistischen Durchschnitt entfällt damit auf jeden vierten Bundesbürger mehr als ein Bausparvertrag einer privaten Bausparkasse. Diese Angaben stammen vom Verband der Privaten Bausparkassen.
Dies zeigt, dass die traditionellen Bausparländer weiterhin unverändert an der Spitze stehen. Die höchste Bausparsumme je Einwohner verzeichnet das Land Baden-Württemberg mit 7.672 EUR (+ 81 EUR), gefolgt von Bayern mit 7.122 EUR (+ 149 EUR) und Rheinland-Pfalz mit 6.818 EUR (+ 79 EUR). Nach Angaben des Verbandes liegen dieselben Länder mit deutlichem Abstand zu den übrigen Bundesländern an der Spitze der Wohneigentumsbildung, die auch die größten Bauspardichten aufwiesen: das Saarland mit einer Eigentumsquote von 56,9 %, Rheinland-Pfalz mit 55,7 % und Niedersachsen mit 51,0 %.
Die neuen Bundesländer rangierten in der zweiten Hälfte der Tabelle, da sie sowohl beim Bausparen als auch bei der Eigentumsbildung noch einen Nachholbedarf aufwiesen. An der Spitze der ostdeutschen Bundesländer habe Brandenburg mit einer Bauspardichte von 5.428 EUR (+ 229 EUR) und dem 8. Platz in der Gesamtrangliste Thüringen abgelöst, das jetzt an insgesamt 9. Stelle mit 5.373 EUR (+ 111 EUR) liege.
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