Die Bayern verfügen mit rund 9.508 Euro über das höchste Sparguthaben im Vergleich zu den anderen Bundesländern. Mit 9.315 Euro folgen die Bremer auf Platz 2, während die Baden-Württemberger mit 9.055 Euro Platz 3 belegen. Die neuen Bundesländer findet man auf den hinteren Plätzen, wobei Mecklenburg-Vorpommern mit 4.358 Euro Sparguthaben das Schlusslicht bildet. Dies geht aus einer Studie der Postbank hervor.
Trotzdem steigt die Sparquote weiter. Von 100 Euro verfügbarem Einkommen werden die Deutschen in diesem Jahr 11,10 Euro sparen. Im letzten Jahr waren es nur 10,50 Euro. Auch im internationalen Vergleich führt Deutschland die Sparhitliste an, gefolgt von Portugal und Frankreich. Neben der Angst vor Arbeitslosigkeit werden vor allem Investitionen in die private Altersvorsorge für den Anstieg der Sparquote verantwortlich gemacht. Besonders in Haushalten mit sehr hohem Einkommen wird gespart, während Haushalte mit niedrigem Einkommen keine neuen Rücklagen bilden oder sogar Sparguthaben auflösen.
Wie die Kidsverbraucheranalyse (KVA) ergab, hat jedes Kind pro Jahr im Schnitt 915 Euro zur Verfügung. Dennoch verringerte sich das Sparguthaben der Kinder von 3,73 Milliarden Euro im Jahr 2004 auf aktuell 3,1 Milliarden Euro. Besonders die Handykosten lassen das Sparguthaben schrumpfen. Laut der KVA übernehmen die Eltern nur einen Teil der rund 297 Euro Handy-Gebühren pro Jahr, den Rest müssen die Kinder selber tragen.
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