Fast einen Monat nachdem das Gesetz zur Steuerehrlichkeit in Kraft getreten ist, sind von den Behörden täglich mehr als 2000 Kontoabfragen durchgeführt worden. Das berichtet die Bild-Zeitung nach ersten Schätzungen des Bundesverbandes Deutscher Banken. Dabei sind bis jetzt nur die Kontoabrufe bei Großbanken erfasst, die Zahlen für Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken sind hierin noch nicht enthalten.
Nach Einschätzung des Bundesverbandes seien derzeit technisch bis zu 5000 Kontoabfragen täglich möglich, künftig sogar bis zu 50.000 Abfragen pro Tag. Branchenexperten rechnen laut Bild-Zeitung damit, dass der Verwaltungsaufwand für die Kontenabfragen zukünftig zu steigenden Bankgebühren führen wird. Bisher mussten die Banken für Technik, Personal usw. bereits mehr als 100 Millionen aufwenden.
Das Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit trat am 1. April 2005 in Kraft und erlaubt es sämtlichen Sozialbehörden, die Daten aller Bankkonten in Deutschland abzufragen.
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