Die Berliner Volksbank will weiterhin am Bieterverfahren um die Berliner Bank teilnehmen. Das Institut wehrt sich gegen Vorwürfe, der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) würde einen Alleingang der Berliner Volksbank nicht unterstützen. Dies berichtet der Tagesspiegel in seiner heutigen Ausgabe.
Der Vorstandsvorsitzende der Berliner Volksbank, Karl Kauermann, sagte gegenüber dem Tagesspiegel, dass die strategische Ausrichtung des Instituts „unverändert klar“ sei. Nach Auskunft Kauermanns habe der BVR seinem Institut signalisiert, dass „eine Prüfung unter Einbindung der Interessen und der finanziellen Möglichkeiten der Verbundunternehmen vorgenommen werden könne“.
Die Berliner Volksbank hatte kürzlich beschlossen, am Bieterverfahren um die Berliner Bank teilzunehmen. Die Bankgesellschaft Berlin, bisheriger Eigentümer der Berliner Bank, muss sich aufgrund von EU-Auflagen von der Bank trennen. Die Volksbank will die Berliner Bank entweder im Konsortium mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS), mit Hilfe von Finanzinvestoren oder notfalls im Alleingang übernehmen. Der Chef der MBS, Walter Schubert, hatte in einem Zeitungsinterview geäußert, er sei gespannt, wie der BVR auf einen möglichen Alleingang der Volksbank reagieren werde.
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