Die Börsen Hamburg und Hannover werden ihre Konditionen für den Handel von Aktien, Rentenpapieren, Fonds und Zertifikaten preiswerter gestalten. Dies teilten die Unternehmen heute mit. Alle neuen Angebote und Konditionen sind ab dem 4. Juni 2007 gültig.
Aufträge in allen Aktien-Titeln bis zu einem Ordervolumen von 5.000 Euro sind künftig courtagefrei. Für andere Aktienaufträge fällt eine Courtage von 0,04 Prozent für DAX-30-Titel und 0,08 Prozent für alle übrigen Werte an. Bezogen auf die Höhe liegen die maximalen Kosten einer Aktienorder dank eines Courtage-Caps, der auch schon heute gilt, bei 8 Euro.
Für DAX-30-Titel bieten die Börsen Hamburg und Hannover einen spreadlosen Handel bis zu einem Kurswert von 25.000 Euro je Order.
Ebenfalls spreadlos gehandelt werden Aufträge in allen amtlich
notierten Bundeswertpapieren (Bundesanleihen, Bundesobligationen,
Bundesschatzanweisungen) bis zu zehn Jahren Laufzeit mit einem
Gegenwert von bis zu 100.000 Euro. Somit können Anleger börsentäglich
von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr in diesen Papieren zum selben Preis kaufen
und verkaufen.
Durch die Vermeidung von Teilausführungen, die bei rein elektronisch basierten Handelsystemen zustande kommen können, werden
Zusatzkosten für Anleger durch die an den Börsen Hamburg und Hannover
tätigen Skontroführer ausgeschlossen. "Mit den neuen attraktiven Angeboten unterstreichen wir unsere Position als innovative und anlegerfreundliche Börse. Zudem bieten wir mit diesen Services eine bestmögliche Orderausführung, wie sie künftig unter den Gesichtspunkten der MiFID vom Gesetzgeber gefordert wird", kommentiert Dr. Thomas Ledermann, Vorstand der Börsen AG, der Trägergesellschaft der Börsen Hamburg und Hannover, die neuen Angebote.