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Bundesbank kann auf Centmünzen verzichten 

Die Bundesbank und das Bundesfinanzministerium stehen einer Rundungsregel für die Preise im Einzelhandel positiv gegenüber, durch die Ein- und Zweicent-Münzen in Zukunft überflüssig würden. Nicht der Einzelpreis, nur der Endpreis werde beim Einkauf gerundet. Außerdem seien die Produktionskosten des Kleingeldes den Befürwortern dieses Vorhabens ein Dorn im Auge. Wegen des Stahlkerns sind die kleinen Münzen teurer als ihr Nennwert und somit nicht länger wirtschaftlich tragbar. Das berichtet das Handelsblatt.



Der deutsche Einzelhandel hingegen wehrt sich vehement gegen eine solche Initiative. Er befürchtet eine Neuauflage der „Teuro-Debatte“, wenn Beträge an den Kassen auf volle fünf Cents gerundet werden. "Das nach der Teuro-Hysterie gerade erst wiedergewonnene Kundenvertrauen darf nicht schon wieder in Mitleidenschaft gezogen werden", sagte Robert Weitz, Geschäftsführer des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE), dem "Handelsblatt". Es ist außerdem nicht von der Hand zu weisen, dass Konsumenten Aufrundungen viel stärker bemerken würden als Abrundungen.



Auch der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) betont die hohe Preissensitivität der Deutschen.. „Wir würden keinen Vorschlag unterstützen, der den Interessen unserer Kunden entgegen stünde“, erklärt DSGV-Sprecherin Michaela Roth. Um die Bargeldkosten zu minimieren, empfiehlt der Sparkassenverband das Bezahlen mit Debitkarte und PIN.



Eine Komplettabschaffung der kleinen Münzen ist jedoch für die EU-Staaten schwierig. Die niederländische Notenbank betont auch, dass die Ein- und Zwei-Cent-Münzen gesetzliches Zahlungsmittel bleiben werden. Natürlich werde ihr Umlauf wegen der Regelung ab September bedeutend zurückgehen. Finnland ist schon einen Schritt weiter gegangen. Dort interessieren sich schon seit geraumer Zeit für die kleinen Münzen nur noch Sammler und haben daher keine volkswirtschaftliche Relevanz mehr. In Belgien prüft gerade eine Arbeitsgruppe unter Vorsitz von Notenbankgouverneur Guy Quaden, ob der Gebrauch der kleinen Münzen überhaupt ökonomisch sinnvoll ist.

(ch)



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