Kriminelle haben die Bundesbank mit verschrotteten Euro-Münzen betrogen. Der dadurch entstandene Schaden soll sich auf mindestens 20 Millionen Euro belaufen. Laut "Bild Online" nahmen Ermittler mehrere Personen bei Razzien fest.
Die Bundesbank zerlegt regelmäßig ausgediente Euro-Münzen in ihre Einzelteile. Die Betrüger kauften diese ausgestanzten Euro-Münzen als Altmetall auf und ließen sie in China wieder zusammensetzen.
"Bild Online" zufolge haben Flugbegleiter der Lufthansa die Münzen dann wieder nach Deutschland geschmuggelt und sie in Frankfurt bei der Bundesbank in Scheine umgetauscht. Auch in der Bank soll es Komplizen gegeben haben, die Informationen an die Kriminellen weitergaben.
Wie "Bild" berichtet, gehen die Fahnder von mindestens 25 Tätern aus. Oberstaatsanwältin Doris Möller-Scheu sagte gegenüber der Zeitung: "Gegen die Tatverdächtigen läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Inverkehrbringen von Falschgeld."
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