Die Bundesregierung denkt offenbar darüber nach, die deutschen Banken nach einem System von ihren so genannten faulen oder giftigen Wertpapieren zu befreien, die bei der Sanierung der DDR-Banken ausprobiert wurde. Das System der Ausgleichsforderung beruht darauf, dass der Staat die faulen Papiere nicht sofort und komplett übernimmt, sondern er übernimmt sie gegen eine Ausgleichsforderung an die Bank.
Das bedeutet, dass der Staat erst dann einspringt, wenn die Papiere fällig werden. Dafür steht die Bank dann aber mit dem Wert des Papiers zum Bilanzstichtag bei ihm in der Kreide. Sie müsse die Ausgleichsforderung dann über 40 oder 50 Jahre zurückzahlen, erklärt der Nachrichtensender n-tv. Die Einrichtung einer Bad Bank stehe weiterhin nicht zur Debatte, berichtet der Sender unter Berufung auf das Kanzleramt. Es könne nicht sein, dass der Steuerzahler alle Verluste der Banken übernehme.
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