Die Commerzbank will ihr Filialkonzept weiter umbauen und zukünftig mehr auf kleinere Filialen setzen. Der Vorstandsvorsitzende der Commerzbank, Klaus-Peter Müller, sagte in einem Interview mit der "Bild am Sonntag", dass es sich bei den "Filialen der Zukunft" um kleinere Standorte mit weniger Personal und automatisierten Geschäftsabläufen handelt.
Die Niederlassungen werden mit nur zwei bis drei Mitarbeitern auskommen, die sich voll und ganz auf die Beratung konzentrieren. Die herkömmlichen Bankdienstleistungen wie Geldein- und -auszahlungen und Überweisungen sollen die Kunden selbständig am Automaten erledigen können.
Ein Sprecher der Bank stellte klar, dass es sich um die Umwandlung bestehender Filialen und nicht um geplante Neueröffnungen handele. Insgesamt sollen 110 Commerzbankfilialen nach dem neuen Konzept arbeiten. 80 Standorte sind bereits umgewandelt, 30 neue sollen hinzukommen.
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