Die DAB bank bietet institutionellen Kunden ab sofort die Möglichkeit, Aufträge per SWIFT an die Bank zu übermitteln. Der neue Orderroutingweg steht sowohl für KAG-Orders als auch für Aufträge an die Börsen zur Verfügung. Der vollständige Orderweg kann auf Wunsch auch über die etablierte Ordersoftware nahtlos nachverfolgt werden.
Bei SWIFT handelt es sich um eine Gesellschaft, die ein Netz für die Telekommunikation der Banken untereinander unterhält. Über dieses Netz werden mittlerweile Finanztransaktionen im Wert von 6 Billionen Dollar pro Jahr abgewickelt. Die Einführung des SWIFT-Moduls ist nach Auskunft der DAB bank Teil der seit geraumer Zeit verfolgten Strategie, den institutionellen Kunden optimierte "Straight-Through-Prozesse" anzubieten und somit manuelle Prozesse und Medienbrüche auf ein Minimum zu reduzieren.
Um den im institutionellen Segment sehr heterogenen Bedürfnisse bei der Auftragserteilung und -abwicklung gerecht zu werden basiert das Angebot auf einer "Open-Architecture"-Plattform, bei der die Wertpapierabwicklung kundenspezifisch angepasst werden kann. Auf Wunsch kann der Kunde bestimmte Aufträge auch weiterhin direkt telefonisch, per Fax oder über das Internet in Auftrag geben und lediglich die Auftragsabrechnung per SWIFT anfordern.
Depotauszüge werden per SWIFT je nach Bedarf wahlweise täglich oder monatlich zur Verfügung gestellt.
Zielgruppe der neuen SWIFT-Ordermöglichkeit sind vor allem Banken und große Vermögensverwalter. Im Jahr 2006 konnte durch die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der institutionellen Anleger das Depotvolumen in der Betreuung solcher Kunden um rund 50 Prozent gesteigert werden. Durch die Einführung der Orderabwicklung via SWIFT erhofft sich die Bank für 2007 ein weiteres Wachstum in diesem Bereich.