Die Deka Investmentfonds werden bis Ende des Jahres keine Preise für Grundnahrungsmittel mehr abbilden. Das bestätigte die DekaBank auf Anfrage von Banktip. Lebensmittelpreise bildet derzeit ein Fonds ab, der nun umgebaut werden muss.
Die DekaBank trennt sich von Anlagen in Grundnahrungsmittel. Betroffen ist nach Angaben der Bank der Investementfonds Deka-Commodities. Der Rohstofffonds bildet auch Preise für Grundnahrungsmittel ab. Der Fonds sei derzeit der einzige, der Anlagen in Grundnahrungsmittel enthalte, erklärte ein Deka-Sprecher gegenüber Banktip.
Deka Fonds bis Jahresende grundnahrungsmittelfrei
Bis Ende des Jahres müssen die Fondsmanager den Fonds nun umschichten. Gegenüber der Verbraucherinitiative Foodwatch erklärte die Deka Bank, sie sehe es keinesfalls als erwiesen an, dass ihre Anlagen Einfluss auf die Lebensmittelpreise hätten. Sie wolle dennoch darauf verzichten, weil man auch keine Entwarnung geben könne.
Die DekaBank ist der zentrale Vermögensverwalter der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Deka Investmentfonds befinden sich in den Portfolios der Sparkassenkunden. In dem betroffenen Rohstoffindexfonds sind nach Deka-Angaben vorwiegend institutionelle Anleger investiert. Es handle sich dabei nicht um einen klassischen Privatkundenfonds, erklärte der Deka-Sprecher.
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