Die DekaBank hat einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zur Stabilisierung des Deka-ImmobilienFonds beschlossen. Dabei werden zunächst die am stärksten abwertungsgefährdeten Objekte aus dem Fonds herausgelöst. Gleichzeitig werden im Zuge der Transparenzoffensive künftig umfassende Informationen über alle Publikumsfonds der Deka Immobilien veröffentlicht. Die Liquidität des Deka-ImmobilienFonds wird weiterhin uneingeschränkt gesichert.
Folgende Maßnahmen werden von der DekaBank realisiert:
- Erwerb der Büroimmobilie SKYPER (Entlastungseffekt: 206 Mio Euro)
- Übernahme oder Verkauf eines Teilportfolios besonders abwertungsgefährdeter Objekte aus dem Deka-ImmobilienFonds (Entlastungseffekt: 236 Mio Euro)
- Verkauf zweier Objekte in Großbritannien (Entlastungseffekt: 126 Mio Euro)
- Verzicht auf Depotbank- und Managementgebühren für den Offenen Immobilienfonds (Entlastungseffekt: 42 Mio Euro)
- Der Restbetrag von 100 Mio Euro wird vom Fonds im Rahmen der geplanten Bewertungsveränderungen selbst getragen.
Insgesamt ist die DekaBank zuversichtlich, dass durch diese Maßnahmen ein Performanceziel von etwa 2 Prozent im laufenden Geschäftsjahr erreicht wird und der Fonds damit für Anleger attraktiv bleibt.
Im Rahmen der verstärkten Maßnahmen zur Transparenz der Offenen Immobilienfonds wird die Deka Immobilien Investment GmbH ihr Berichtsprogramm erheblich ausweiten. Ein Teil dieser Angaben wird bereits in die noch im Dezember erscheinenden Rechenschaftsberichte für das Geschäftsjahr 2003/2004 aufgenommen. Zusätzliche Informationen werden je nach Bedarf an Ratingagenturen geliefert. Damit werde die angekündigte Transparenzoffensive auf breiter Basis umgesetzt.
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