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Depot auf Verlustbringer prüfen 

Zum Ende des gut verlaufenen Börsenjahres 2005 sollten Privatanleger ihr Depot kritisch unter die Lupe nehmen und Verlustbringer rechtzeitig vor dem Jahreswechsel verkaufen. Das rät die comdirect private finance AG, Beratungstochter der comdirect bank AG. Auf diese Weise lassen sich möglicherweise anfallende Spekulationssteuern verringern.



Wer Aktien weniger als zwölf Monate in seinem Depot hält und bei deren Verkauf Gewinne erzielt, muss diese versteuern - sofern die Summe der Gewinne im Jahr 2005 über 512 Euro liegt. Die Zwölf-Monats-Regelung ist auch für realisierte Verluste steuerlich relevant. Sie ermöglicht es Anlegern, ihre Spekulationsgewinne gegen Verluste zu verrechnen. Aktien, die aktuell besonders deutlich unter dem Kaufpreis notieren und bei denen kurzfristig keine Aussicht auf Kurserholung erkennbar ist, sollten deshalb in den nächsten Tagen abgestoßen werden, rät die comdirect.



"Auch Anleger, die in diesem Jahr keine nennenswerten Spekulationsgewinne verzeichnet haben, sollten über den Verkauf von Verlustbringern nachdenken", sagt Christian Alberts, Leiter Vertriebsunterstützung der comdirect private finance AG. Mittels des so genannten Verlustrücktrags sei es möglich, die für das Steuerjahr 2004 gezahlte Spekulationssteuer erstattet zu bekommen. Umgekehrt ließen sich durch einen Verlustvortrag auf 2006 künftige Spekulationsgewinne reduzieren, so Alberts weiter.

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