Deutsche Sparer sind nach wie vor sehr auf Sicherheit bedacht. Mit
1,9 Billionen Euro ruht der Großteil des Ersparten in Spar-, Sicht-,
Termineinlagen und Bargeld sowie in festverzinslichen Wertpapieren.
Aktien dagegen werden immer noch stark gemieden.
Dabei werfen Aktien
erfahrungsgemäß auf Dauer höhere Renditen ab als festverzinsliche
Wertpapiere. Nur 283 Milliarden Euro, das sind knapp sieben Prozent
des Geldvermögens, haben die Deutschen in Aktien investiert, wie der Bundesverband Deutscher Banken (BDB) jetzt mitteilt.
Weitere 1,1 Billionen Euro des Geldvermögens liegen bei Versicherungen einschließlich Pensionskassen. Diese Gelder sind vor allem für die private Altersvorsorge gedacht. Dabei ließe sich
mit einem höheren Aktienanteil langfristig besser Vermögen aufbauen.
Insgesamt haben die privaten Haushalte in Deutschland gut 4,2
Billionen Euro auf der hohen Kante.